Elektrofahrzeuge legen weiter zu: 23 % Wachstum
Während Diesel in Flotten an Boden verliert, gewinnen Elektrofahrzeuge wieder die Führung. Auch im Privatmarkt ziehen BEVs und Hybride kräftig an.

Elektrofahrzeuge: E-Autos erobern auch in Flotten wieder Platz eins
Der deutsche Pkw-Markt hat sich nach dem schwachen Jahresauftakt im Februar wieder gefangen. Mit 211.262 Neuzulassungen lag das Volumen 3,8 Prozent über dem Vorjahresmonat. Wie der Branchenbeobachter Dataforce mitteilte, würde sich auf Basis des SAAR-Werts für das Gesamtjahr 2026 ein Marktvolumen von knapp drei Millionen Pkw ergeben – also ein Niveau im Normalbereich. SAAR (Seasonally adjusted annual rate) rechnet ein Jahresendergebnis hoch, wenn jeder Monat so gelaufen wäre, wie der aktuelle.
Allerdings wurde das Wachstum im Februar vor allem von Sondereinflüssen getragen. Die sogenannten taktischen Kanäle legten insgesamt um 17,5 Prozent zu. „Was aktuell nicht so glänzt, sind die vielen Zulassungen aus den taktischen Kanälen. Das dämpft die Euphorie etwas“, erklärte Dataforce-Analyst Julian Litzinger.
Besonders stark entwickelten sich die Autovermieter mit einem Plus von 45,7 Prozent. Auch der Fahrzeugbau (plus 2,8 Prozent) und der Fahrzeughandel ( plus 7,6 Prozent) verzeichneten Zuwächse. Der Privatmarkt wuchs dagegen nur leicht um 0,7 Prozent, während die Flotten im zweiten Monat in Folge Volumen einbüßten und um 6,2 Prozent zurückgingen.
Elektrisch fahren ist angesagt
Deutlich positiver fällt der Blick auf die Antriebsentwicklung aus. Im Privatmarkt stiegen die BEV-Zulassungen im Februar um 62 Prozent. Der BEV-Anteil erreichte damit 25,5 Prozent – der höchste Wert seit Dezember 2023. Gleichzeitig behaupteten sich auch Plug-in-Hybride und Vollhybride auf hohem Niveau.
Vor allem Vollhybride legten im Privatmarkt mit einem Plus von 38 Prozent kräftig zu. Gemeinsam kamen PHEVs und Vollhybride auf einen Marktanteil von 15 Prozent. Gerade vor dem Hintergrund verschärfter CO2-Vorgaben bleiben diese Antriebe für Hersteller attraktiv, weil sie emissionsärmere Alternativen zu klassischen Verbrennern ermöglichen.

Flotten: „Elektrifizierungsrallye geht weiter“
Auch im Flottenmarkt setzte sich die Elektrifizierung fort. BEV übernahmen im Februar wieder die Spitzenposition unter den Antriebsarten, nachdem im Januar noch Diesel vorn gelegen hatte. Während Diesel in Flotten um 17 Prozent verloren, legten Elektrofahrzeuge um 23 Prozent zu und erreichten einen Marktanteil von 28,1 Prozent.
„Die Elektrifizierungsrallye geht weiter im deutschen Pkw-Markt – besonders in Flotten sehen wir starke Marktanteile, aber auch der Privatmarkt zieht ordentlich mit“, ordnete Litzinger ein.
Transporter leicht im Plus
Im Transportermarkt zeigte sich nach dem starken Rückgang im Januar wieder ein leichtes Plus. Auch hier kam der Impuls jedoch vor allem aus den taktischen Kanälen. Der Fahrzeughandel wuchs um 43 Prozent, Autovermieter und Fahrzeugbau legten jeweils um 20 Prozent zu.
Privat- und Flottenmarkt bewegten sich dagegen nahezu auf Vorjahresniveau und sorgten nicht für zusätzliche Volumenzuwächse. Bei den Antrieben gewann Diesel erstmals seit längerer Zeit wieder um vier Prozent hinzu. Elektrotransporter wuchsen gleichzeitig um 34 Prozent. Dadurch verschlechterte sich die CO2-Bilanz im Segment leicht.
Elektrofahrzeuge: E-Autos erobern auch in Flotten wieder Platz eins
Im Bereich der Fahrzeugflotten lässt sich beobachten, dass Diesel betriebene Fahrzeuge zunehmend an Bedeutung verlieren, während Elektrofahrzeuge ihren Vorsprung wieder ausbauen können. Es zeigt sich eine klare Tendenz, dass die Elektromobilität in diesem Segment wieder stärker Fuß fasst. Aber nicht nur im Flottenbereich, sondern auch auf dem privaten Markt erfreuen sich batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) und Hybridfahrzeuge wachsender Beliebtheit. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass sowohl BEVs als auch Hybridmodelle bei Privatpersonen eine steigende Nachfrage erfahren und somit kräftig an Zugkraft gewinnen.
Deutlich positiver fällt der Blick auf die Antriebsentwicklung aus. Im Privatmarkt stiegen die BEV-Zulassungen im Februar um 62 Prozent. Der BEV-Anteil erreichte damit 25,5 Prozent – der höchste Wert seit Dezember 2023. Gleichzeitig behaupteten sich auch Plug-in-Hybride und Vollhybride auf hohem Niveau.
Vor allem Vollhybride legten im Privatmarkt mit einem Plus von 38 Prozent kräftig zu. Gemeinsam kamen PHEVs und Vollhybride auf einen Marktanteil von 15 Prozent. Gerade vor dem Hintergrund verschärfter CO2-Vorgaben bleiben diese Antriebe für Hersteller attraktiv, weil sie emissionsärmere Alternativen zu klassischen Verbrennern ermöglichen.
